Hydrierung

Hydrierung von gasförmigen Alkenen und Alkinen
an speziellem Hydrierkatalysator

Station 5
Einzelteile:
  • 3 Injektionsspritzen 50 mL
  • 1 MultiFlo5-Verbinder
  • 1 Glasrohr ca. 5 cm lang mit aufgeklebtem Verschlusskonus   (Tipp 2)
  • 1 Verschlusskonus (Außengewinde entfernt)
  • Silikonschlauchstück
zum Befüllen:
  • 1 Injektionsspritze 50 mL
  • 1 Dreiwegehahn mit Schlauchansatz
Versuchsdurchführung: 
Nach dem Aufbau der Apparatur wird zunächst eine der unteren Spritzen über den MultiFlo5-Verbinder mit 30 ml eines Alkens oder mit Ethin befüllt. Die andere Spritze füllt man mit der gleichen Menge (bei Ethin mit der doppelten Menge) Wasserstoff. Der Verschluss zum Reaktionsrohr wird nun geöffnet, und beide Spritzeninhalte langsam hindurch gedrückt. Das Produkt sammelt sich in der oberen Spritze. Mit einem einfachen Draht-Thermofühler, den man von außen an dem Reaktionsrohr befestigt, kann man die Temperatur verfolgen. 
Zu beobachten ist eine Halbierung des Volumens (bei Ethin sogar 1/3) bei einer sehr beachtlichen Wärmeentwicklung.
Auswertung:
Durch gaschromatographische Untersuchung kann man die Veränderung des Gasgemisches vor und nach der Reaktion vergleichen und das Produkt identifizieren. Bei nicht vollständiger Umsetzung sind Produktgemische zu finden, die evtl. in einem Folgeversuch weiter hydriert werden können.
Bezugsquelle des Katalysators:
(0,5% Palladium auf Aluminiumoxidkugeln)
Firma  DEGUSSA Hanau
(Achtung! Mindestabnahmemenge 1 kg bei einem Preis von über 250 €)

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