E) Aufbau der Materie

 

1) Vorstellung von Demokrit

 

Demokrit hat sich 400 v. Chr. vorgestellt, dass man ein Teil solange teilt, bis man Teile hat, die man nicht mehr teilen kann. Diese nannte er Atome (atomos = unteilbar).

 

2) Modell nach Dalton

Die Atome eines Elementes sind jeweils untereinander gleich. Sie sind massiv. Bei chemischen Reaktionen ändern sie sich nicht.

Mit diesem Modell kann man die Massen bei Reaktionen entstehender Stoffe gut vorausberechnen.

 

3) Modell von Rutherford

Rutherford beschoss ganz dünne Goldfolie mit positiv geladenen Heliumteilchen (radioaktiv). Von 100.000 Teilchen wurde nur eins abgelenkt oder reflektiert. 99.999 flogen ungehindert hindurch.

Folgerungen:    1. Der größte Teil des Atoms ist leer.

    2. Fast die gesamte Masse ist in einem Punkt vereinigt (Kern).

    3. Der Kern ist positiv, da die Teilchen abgelenkt werden.

    4. Da Atome nach außen neutral sind muss in dem „Nichts“ etwas negatives, mit wenig Masse sein (Elektronenhülle).

 

4) Modell nach Bohr

Modifizierung des Rutherford’schen Kern-Hülle-Modells:

 Im Kern befinden sich Protonen und Neutronen.

In der Hülle bewegen sich die Elektronen auf ganz bestimmten Bahnen (Zwiebelschalenmodell).

 

Elektrische Anziehung und Fliehkraft halten sich die Waage.

 

Protonen sind positiv geladen; Elektronen negativ. Anzahl von Protonen und Elektronen: Ordnungszahl (am Elementsymbol unten links).

 

Maximale Besetzung einer Schale: 2n² (n = 1,2,3,4,5......)